All you need is beat – Danke für das großartige Konzert
Ein wunderbares Erlebnis liegt hinter uns – wir durften zum wiederholten Male als Backgroundchor beim Konzert der „Butlers“ mitwirken.
Ende Oktober jährte sich das Verbot von DDR-Rockbands wie „The Butlers“ und der daraufhin stattgefundenen Beat-Demo am 31.10. 1965 zum 60. Mal. Dies war Anlass genug, erneut ein großes Konzert der „Butlers“ und ihrer Gäste zu veranstalten. Der Lindensaal in Markkleeberg war an diesem Abend super gut besucht, fast 1000 Fans und Rockmusikbegeisterte erlebten ein Wiedersehen mit der legendären Band. Eingeladen hatten sich die „Butlers“ dazu das Leipziger Symphonieorchester, Künstler wie Green Pepper, Monster und die Büttner-Brass-Section – und uns, den Max-Klinger-Chor.
Unter der Leitung von Stephan König, der auch alle Arrangements so bekannter Titel wie „My sweet Lord“ oder „Mädchen mit Perlen im Haar“ schrieb, begleiteten wir die Band und das Orchester mit unserem Gesang und hatten unglaublich viel Spaß dabei.
Die Verbindung zu den „Butlers“ besteht seit 20 Jahren, das erste Mal gestalteten wir eines ihrer Konzerte im Haus Auensee mit. Falk Johne, der Jüngste dieser Band, ist ein Absolvent der Max-Klinger-Schule und hat diese Verbindung nie abreißen lassen. Er war und ist es, der uns engagiert und zu den tollen Konzerten eingeladen hatte. Konzertereignisse gab es im Laufe der Jahre zum Stadtfest in Leipzig und in Wittenberg, bei der Mibrag auf dem Gelände des Tagebaus Profen und in Markkleeberg, dort, wo die „Butlers“ unzählige ihrer Konzerte gespielt haben.
Möglicherweise wird das Konzert vom 30. Oktober 2025 das letzte dieser Art gewesen sein, denn der älteste Butler und ein Gründungsmitglied der Band, Hans-Dieter Schmidt, zählt schon über 80 Lenze.
Wie es auch immer sein wird – dieses Konzert mitgestalten zu dürfen, war für uns ein musikalisches Erlebnis und geht in die Chorchronik ein. Wir sagen Falk Johne und allen Butlers Danke für dieses Event, das allen Beteiligten, den Musikern wie den Gästen, einen unvergesslichen Abend bescherte.
R.W.

Foto: Kerstin Weidemann

Foto Kerstin Weidemann


